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Is het zinvol om hydraterende producten van hetzelfde merk of dezelfde lijn te gebruiken?

Past alles bij elkaar wat bij elkaar hoort? Hoe sinnvoll eine Pflegelinie „aus einer Hand“ wirklich ist

Viele Hautpflegelinien werben damit, dass ihre Produkte perfekt aufeinander abgestimmt seien. Da stellt sich automatisch die Frage: Ist es tatsächlich besser, alle feuchtigkeitsspendenden Produkte aus einer Serie oder von einer Marke zu verwenden – oder reicht ein durchdachtes Mix & Match genauso aus? In diesem Artikel geht es darum, was hinter dem Konzept kompletter Pflegelinien steckt, wann es sinnvoll ist – und wann Sie ruhig mischen können.


Warum Pflegelinien überhaupt entwickelt werden

Pflegelinien sollen vor allem eines: die Routine übersichtlicher machen. Reinigung, Serum, Creme und manchmal auch Augenpflege werden so formuliert, dass sie sich gegenseitig ergänzen.

Oft zieht sich eine Art roter Faden durch die Serie:

  • ähnliche Texturen und ein vergleichbares Hautgefühl
  • aufeinander abgestimmte Duftstoffe
  • Wirkstoffe, die sich ergänzen oder in verträglichen Konzentrationen zusammenkommen

Der Vorteil:
Wenn eine Serie grundsätzlich gut zu Ihrer Haut passt, sinkt das Risiko, dass Sie versehentlich mehrere sehr starke oder sich widersprechende Wirkstoffe miteinander kombinieren. Gerade bei empfindlicher oder leicht irritierter Haut kann das hilfreich sein, weil weniger unberechenbare Kombinationen aufeinandertreffen.

Wichtig ist allerdings:
Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass die Haut automatisch besser wird, nur weil alle Produkte von einer Marke oder aus einer Serie stammen. Entscheidend bleiben Zusammensetzung, Konzentrationen und Verträglichkeit – nicht das Logo auf der Flasche.


So finden Sie heraus, was für Ihre Haut wirklich sinnvoll ist

Statt sich starr an ein einziges Label zu klammern, ist es hilfreicher, sich konsequent an den Bedürfnissen der eigenen Haut zu orientieren.

Praktisch sind drei Leitfragen:

  1. Was braucht meine Haut im Moment?
    Mehr Feuchtigkeit, weniger Glanz, etwas Beruhigendes bei Rötungen – oder vor allem Schutz vor UV-Strahlung?

  2. Wie fühlt sich meine Haut nach der Routine an?
    Spannt sie, brennt sie, glänzt sie stark oder wirkt sie stumpf und gestresst? Dann passt etwas nicht – unabhängig davon, ob alles aus einer Serie kommt oder bunt gemischt ist.

  3. Wie „stark“ sind die Formulierungen?
    Gerade wenn mehrere Produkte mit aktiven Wirkstoffen im Spiel sind (z. B. Peelings, Seren, Cremes), kann eine Kombination aus verschiedenen Marken sogar sinnvoller sein. So vermeiden Sie, dass sich zu viele reizende oder stark wirksame Inhaltsstoffe addieren.

Für den Alltag kann es durchaus praktisch sein, Reiniger, Toner und Feuchtigkeitscreme aus einer Linie zu nutzen – und gezielt ein spezielles Serum oder eine Augenpflege aus einer anderen Serie hinzuzunehmen, wenn dort die besser passende Formulierung angeboten wird.


Typische Fallen bei Pflegelinien

Einige Fehler tauchen immer wieder auf – egal, ob man alles aus einer Serie nutzt oder lustig kombiniert:

  • Mehr Produkte bedeuten nicht mehr Wirkung
    Eine komplette Batterie aus derselben Linie verleiht der Haut nicht automatisch Superkräfte. Zu viele Schichten können sie eher überfordern.

  • Unbemerkt doppelte Wirkstoffe anhäufen
    Wenn mehrere Produkte einer Serie ähnliche Wirkstoffe enthalten, kann die Gesamtdosis schnell zu hoch werden – mit Irritationen als Ergebnis.

  • Marketing statt Inhaltsstoffen vertrauen
    Namen wie „Anti-Stress“, „Glow“ oder „Repair“ klingen verlockend, sagen aber wenig über tatsächliche Verträglichkeit und Formulierung. Entscheidend ist, was drin ist – nicht, wie es heißt.

  • An einer Serie festhalten, obwohl die Haut sich verändert
    Haut ist kein statisches System. Jahreszeiten, Stress, Medikamente, Hormone – all das verändert Bedürfnisse. Was im Winter genau richtig war, kann im Sommer viel zu reichhaltig sein, selbst wenn die Linie an sich gut abgestimmt ist.


Bewährte Tipps für eine Routine, die wirklich zu Ihnen passt

  • Einfach anfangen
    Milde Reinigung, ein gut formuliertes Feuchtigkeitsprodukt, tagsüber ein passender UV-Schutz – damit sind viele Hauttypen bereits solide versorgt, unabhängig von Marke oder Serie.

  • Die Haut bewusst beobachten
    Neue Produkte einzeln einführen, idealerweise über mehrere Tage. So erkennen Sie, ob ein Produkt oder eine bestimmte Kombination Probleme macht, statt im Dunkeln zu tappen.

  • Mixen ist erlaubt – solange es System hat
    Eine Creme aus Serie A, ein Serum aus Linie B und ein Cleanser von Marke C können hervorragend zusammen funktionieren, solange die Inhaltsstoffe sich sinnvoll ergänzen und Ihre Haut ruhig bleibt.

  • Bei empfindlicher Haut: lieber kontrolliert ergänzen
    Wenn Ihre Haut schnell reagiert, kann eine gut verträgliche Linie „aus einem Guss“ tatsächlich Vorteile bringen. Neue Produkte dann nur langsam und einzeln dazunehmen.


Kurz gefasst

Es ist nicht grundsätzlich besser, alle feuchtigkeitsspendenden Produkte von einem einzigen Label oder aus einer Serie zu beziehen. Eine abgestimmte Linie kann die Routine vereinfachen und bei sensibler Haut hilfreich sein, ist aber keine Voraussetzung für gute Pflege. Wichtiger ist, dass jedes einzelne Produkt zu Ihrem Hauttyp, Ihrer aktuellen Hautsituation und zu den übrigen Produkten in Ihrer Routine passt. Entscheiden Sie also lieber nach Inhaltsstoffen, Textur und Hautgefühl – nicht nach dem Markenauftritt.


Häufig gestellte Fragen

Müssen Reiniger und Feuchtigkeitscreme zusammenpassen?
Nein. Eine milde Reinigung und eine gut verträgliche Feuchtigkeitscreme dürfen ohne Weiteres von unterschiedlichen Marken stammen. Wichtig ist, dass der Reiniger die Haut nicht austrocknet oder reizt.

Kann ich verschiedene Feuchtigkeitscremes parallel nutzen, etwa morgens und abends?
Ja. Viele verwenden tagsüber leichtere Texturen und greifen abends zu etwas Reichhaltigerem. Achten Sie darauf, dass Ihre Haut insgesamt ruhig bleibt und nicht überpflegt wirkt.

Sind komplette Pflegesets besser für Einsteiger?
Zum Einstieg können Sets hilfreich sein, weil sie Struktur geben und Überforderung vermeiden. Mit der Zeit lohnt es sich aber meist, einzelne Produkte gezielt auszutauschen, sobald klarer ist, was Ihrer Haut guttut – und was nicht.

Woran merke ich, dass meine Mischung aus verschiedenen Marken nicht ideal ist?
Wenn Ihre Haut brennt, juckt, stärker fettet, ungewöhnlich trocken wirkt oder vermehrt Unreinheiten zeigt, kann eine Produktkombination zu viel oder ungeeignet sein. Dann hilft es, die Routine zu vereinfachen und Produkte nacheinander zu testen, statt alles gleichzeitig zu ändern.

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