Telefoon +31 / 203085371
Hoe herken ik dat mijn haar al door hitte beschadigd is?

Hittestyling & Haarschade: waaraan u merkt dat het te veel was

Steile lengtes, zachte waves oder schnell glatt geföhntes Haar – für viele gehört das zum Alltag. Der Griff zu Föhn, Glätteisen oder Lockenstab wird dann schnell zur Routine. Ab einem bestimmten Punkt kippt der Effekt jedoch: Statt glänzender Looks bleiben stumpfe, brüchige Längen zurück. Woran erkennen Sie, dass Ihr Haar bereits Hitzeschäden hat? In diesem Text geht es darum, typische Anzeichen zu deuten und Ihre Stylinggewohnheiten rechtzeitig anzupassen.


Als Haar an seine Grenzen kommt: was Hitze mit der Haarstruktur macht

Haar besteht vor allem aus Keratin – einem Protein, das für Stabilität und Elastizität sorgt. Wird es regelmäßig sehr hohen Temperaturen ausgesetzt, verändern sich diese Strukturen allmählich.

Ab bestimmten Temperaturen können:

  • die äußeren Schuppenschichten (Cuticula) aufrauen oder brechen
  • Feuchtigkeit aus dem Haar entweichen
  • innere Bindungen geschwächt werden

Die Folge: Das Haar verliert Glanz, Geschmeidigkeit und Spannkraft. Das passiert selten über Nacht, sondern schleichend. Umso wichtiger ist es, die Warnzeichen frühzeitig wahrzunehmen, statt erst zu reagieren, wenn nichts mehr zu retten scheint.


Die wichtigsten Warnsignale: so zeigt Ihr Haar, dass es zu viel Hitze war

Es gibt einige typische Merkmale, die darauf hindeuten, dass Ihr Haar bereits unter Hitzestress leidet:

  • Stumpfer, matter Gesamteindruck
    Das Haar wirkt trotz Waschen und Bürsten glanzlos, „müde“ und unruhig in der Oberfläche. Licht wird kaum noch reflektiert.

  • Raues, widerspenstiges Gefühl
    Wenn Sie mit den Fingern durch die Längen fahren, fühlt es sich kratzig, stumpf oder „strohig“ an, statt weich durchzugleiten.

  • Vermehrte gespaltene Spitzen
    Die Spitzen fransen aus, spalten sich oder verzweigen sich in mehrere „Ästchen“. Spliss kehrt schnell zurück – selbst kurz nach dem Schneiden.

  • Brüchiges, leicht reißendes Haar
    Haare brechen bereits bei leichtem Zug oder beim Bürsten. Sie finden mehr kurze, abgebrochene Härchen – nicht nur am Ansatz, sondern auch entlang der Längen.

  • Veränderte Bewegung und weniger Elastizität
    Das Haar hängt kraftlos herunter, lässt sich schwer stylen und springt nach dem Dehnen nicht mehr in seine ursprüngliche Form zurück.

  • Frizz – auch ohne hohe Luftfeuchtigkeit
    Viele kleine, abstehende Härchen, vor allem in Längen und Spitzen, können auf eine raue, hitzegeschädigte Oberfläche hinweisen.

Ein einzelnes Anzeichen ist noch kein Grund zur Panik. Wenn jedoch mehrere dieser Merkmale gleichzeitig und über längere Zeit auftreten, ist Hitze als Ursache sehr wahrscheinlich – besonders, wenn Sie häufig oder mit sehr hohen Temperaturen stylen.


Typische Hitze-Fallen: wo Haarstyling oft schiefgeht

Einige Gewohnheiten setzen das Haar stärker unter Druck, als man auf den ersten Blick vermutet:

  • Glätten oder Locken auf noch feuchtem Haar
  • Sehr hohe Temperatureinstellungen ohne Anpassung an Haartyp und -zustand
  • Mehrfach schnell hintereinander über dieselbe Strähne fahren
  • Tägliches Glätten oder Locken ohne Erholungspausen
  • Föhnen ganz nah an der Kopfhaut oder konsequent auf Maximalhitze

Wenn Sie sich in mehreren dieser Punkte wiederfinden und gleichzeitig geschwächtes Haar beobachten, liegt der Zusammenhang mit Hitzeeinwirkung nahe.


Was Sie jetzt tun können: sanfter stylen, ohne auf Looks zu verzichten

Niemand muss Styling-Tools komplett verbannen, um sein Haar zu schützen. Oft reichen einige gezielte Anpassungen, um weitere Schäden zu begrenzen:

  • Häufigkeit reduzieren
    Verzichten Sie, wenn möglich, auf tägliches Hitzestyling und planen Sie bewusst hitzefreie Tage ein.

  • Temperatur bewusst senken
    Wählen Sie die niedrigste Stufe, mit der Sie Ihr gewünschtes Ergebnis noch erreichen – besonders bei feinem oder bereits trockenem Haar.

  • Gründlich trocknen, bevor geglättet oder gelockt wird
    Das Haar sollte vollständig trocken sein, bevor Glätteisen oder Lockenstab zum Einsatz kommen.

  • Weniger Wiederholungen pro Strähne
    Arbeiten Sie in Ruhe, aber maximal ein- bis zweimal über dieselbe Strähne, statt immer wieder nachzugehen.

  • Mechanische Belastung reduzieren
    Sanft bürsten, nicht kräftig mit dem Handtuch rubbeln und nachts keine zu straffen Frisuren tragen.

Bei sehr stark geschädigten Spitzen führt langfristig meist kein Weg am Nachschneiden vorbei. Gerade das lässt das Haar insgesamt wieder gesünder erscheinen und beugt weiterem Abbrechen vor.


Kurz zusammengefasst

Hitze kann die Haarstruktur dauerhaft schwächen: Das Ergebnis sind stumpfe, raue, gespaltene und brüchige Längen mit wenig Sprungkraft. Wenn Sie mehrere dieser Anzeichen an sich bemerken und regelmäßig heiß stylen, lohnt es sich, Ihre Routine zu überdenken. Weniger Hitze, niedrigere Temperaturen und ein bewussterer Umgang mit Styling-Tools können helfen, neue Schäden zu vermeiden und das Haar langfristig zu entlasten.


Vergelijkbare vragen